Tennisclub Tauberbischofsheim – zwischen Zäsur und Kontinuität

Die Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Tauberbischofsheim fand zum letzten Mal in dem seit Jahrzehnten vertrauten Clubhaus an der Vitryallee statt. Wo früher der Blick nach draußen auf gepflegte Plätze Tennisfreude aufsteigen ließ, ödet nun graue Parkplatzfläche vor sich hin und führt vor Augen, was vergangen ist. Lokale Zäsur auf der einen Seite, Club-Kontinuität auf der anderen und beides war roter Faden der Hauptversammlung.

Vorsitzender/Abteilungsleiter Sven Weinig begrüßte zu Beginn den neuen TSV-Vorsitzenden Niklas Baudach. In seinem Rechenschaftsbericht betonte Weinig die Herausforderung der neuen Anlage in Blick auf Erhalt und Pflege, dies sei nicht Aufgabe der Stadt, sondern müsse vom Verein geleistet werden, konkret durch das Engagement seiner Mitglieder und dieses sei bis jetzt recht einseitig auf wenige Schultern verteilt.

Alexander Hofmann (Finanzen) gab einen Überblick über die Mitgliederentwicklung, die Zahl sei leicht zurückgegangen und liege jetzt bei knapp zweihundert. Über achtzigtausend Euro würden hauptsächlich für die neue Tennisanlage vom Verein selbst aufgebracht.

Sportvorstand Lukas Fleck legte seinen Schwerpunkt auf den neuen Trainer Hristo Jankov, genannt Ice – ein Glücksfall sei er! Ice habe gemeinsam mit dem früheren Vereinstrainer Goran Bobov für Nordmazedonien im Davis-Cup gespielt und über diese Schiene sei dann auch die Trainerlösung für den Verein eingefädelt worden. Ices Schwerpunkt sei das Mannschaftstraining, unterstützt an zwei Tagen durch Trainer Adrian Brand.

Sportwart Rudi Hauser hob in seinem Rückblick die U18-Juniorinnen hervor, die sich nicht nur im Sommer, sondern auch in der Hallenrunde im Winter den ersten Platz sicherten. Hauser verwies auf verschiedene Veranstaltungen der zurückliegenden Saison – vom Tennis-Camp über das Ferienprogramm bis zur Abschiedsparty 2.0. Sieben verschiedene Mannschaften träten in der kommenden Saison bei den Medenspielen an. Besonders hob er die große Einweihungsfeier am 24. Mai ab 12 Uhr auf der neuen Tennisanlage hinter dem Fechtzentrum hervor – mit vielseitigem Programm und der üblich guten Bewirtung.

Im Bereich „Technik/Platzwart“ ein Generationenwechsel: Klaus-Bruno Fleck übergab sein Amt an Tim Hofmann, bei dem er sich für sein anpackendes Engagement bei der neuen Tennisanlage bedankte. Wichtig seien im Moment die Eigenleistungen des Vereins an den neuen Tennisplätzen als Nachweis für weitere finanzielle Unterstützung, diese Arbeitseinsätze müssten folglich reibungslos laufen.

Sandra Popp (Clubhaus) verwies auf den guten Besuch der Mittwochsveranstaltungen, bat aber gleichzeitig um mehr Unterstützung durch die Mitglieder, hier könnten problemlos einige Arbeitsstunden abgeleistet werden.

Die Kassenprüfer Harald Hetzel und Alexander Gärtner hatten keinerlei Beanstandungen und schlugen die Entlastung des Vorstands vor, was einstimmig erfolgte.

Die en bloc gewählten Vorstände für die nächsten zwei Jahre: Sven Weinig (Vorsitzender/Abteilungsleiter), Alexander Hofmann (Finanzen), Lukas Fleck (Sportvorstand), Rudi Hauser (Jugend- und Sportwart), Tim Hofmann (Technik/Platzwart), Eva Hofmann (Social Media/Marketing), Clara Murphy (Schriftführerin), Sandra Popp (Clubhauswartin), Klaus Schenck (Pressewart) und Klaus-Bruno Fleck (Beisitzer).

Artikel und Fotos: Klaus Schenck

Der Tennisvorstand von links nach rechts: Tim Hofmann, Lukas Fleck, Sandra Popp, Sven Weinig, Rudi Hauser, Alexander Hofmann, Clara Murphy, Klaus-Bruno Fleck, Eva Hofmann. Auf dem Bild fehlt Klaus Schenck.

Foto: Beate Weinig

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Über den Autor

Klaus Schenck unterrichtete die Fächer "Deutsch", "Religion" und "Psychologie". Er hatte 2003/04 die Schülerzeitung "Financial T('a)ime" (FT) zunächst als Printausgabe ins Leben gerufen, dann 2008 die FT-Homepage, zwei Jahre später die FT-Sendungen auf YouTube (www.youtube.com/user/financialtaime) , zusätzlich ist noch seine Deutsch-Homepage (www.KlausSchenck.de) integriert, sodass dieses "Gesamtpaket" bis heute täglich auf rund 1.500 User kommt. Mit der "FT-Abi-Plattform" wurde ab 2014 das Profil für Oberstufen-Material - über die Schülerzeitung hinaus - geschärft, ab August 2016 ist wieder alles in einer Hand, wobei Klaus Schenck weiterhin die Gewichtung auf Schulmaterial beibehält und die Internet-Schülerzeitung (FT-Internet) bewusst auch für andere Interessierte öffnet.

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